Zur Technik
Welche Hardware steckt hinter der KINAMU Appliance?
Das ERP System wird auf einer Appliance ausgeliefert, um Installationsaufwand und Implementierungsdauer zu minimieren. Die ERP Appliance besteht aus einem HP Integrity rx2660 Server mit Betriebssystem HP-UX 11i, auf dem ein SAP ERP 2005 SR2 System basierend auf der Datenbank MaxDB 7.6 läuft. Weiters verfügt die Appliance über eine USV, die im Fall einer Stromunterbrechung ein kontrolliertes Herunterfahren des Servers ermöglicht. Die Sicherung des Datenbestandes erfolgt über ein LTO Bandgerät.
Wie wird die Verfügbarkeit und das Management neuer Versionen sicher gestellt?
Betrieb und Monitoring der ERP Appliance wird von uns durchgeführt. Die Wartung der Appliance-Hardware wird von einem HP Service Partner (in Österreich S&T) übernommen. Einmal jährlich werden die notwendigen Patches eingespielt, um die installierte Software auf dem letzten Stand zu halten.
Wie erfolgt die Einbindung der KINAMU Appliances in die bestehende IT-Infrastruktur?
Die SAP ERP Appliance wird über eine von KINAMU beigestellte Firewall (phion) in das Kundennetzwerk integriert. Die Firewall befindet sich in der demilitarisierten Zone (DMZ) der Kundenfirewall und steuert den Zugriff auf die ERP Appliance, sowohl aus interner (Kunde) als auch aus externer (KINAMU) Sicht. Die SAP ERP Appliance wird mit Hilfe der KINAMU Firewall über eine gesicherte Verbindung an das zentrale Management- und Monitoringsystem von KINAMU angebunden.
Welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen muß ich erfüllen, um eine KINAMU ERP Appliance in mein Netzwerk einbinden zu können?
- Für Systemmonitoring und -betrieb sowie Benutzersupport ist eine permanente Internetanbindung mit ausreichender Bandbreite (zumindest 256 kbit/s) erforderlich. Das monatlich übertragene Datenvolumen ist hauptsächlich vom Benutzersupport abhängig und liegt bei ca. 50 MB. Für die Wartung der Appliance ist jährlich mit einem Volumen von 500 MB zu rechnen.
- Die Firewall des Kunden erlaubt die Einrichtung einer DMZ zur Einbindung der KINAMU Firewall Appliance.
- Der Kunde sorgt für die physische Integration der Appliance in seine Infrastruktur (Platzbedarf von 6HE in einem 19“ Rack, vorzugsweise in einem dafür vorgesehenen Rechnerraum).
- Installation der Client Software (SAP GUI bzw. Netweaver Business Client) auf den Workstations bzw. Servern, über die auf das SAP System zugegriffen wird. Aktuell werden folgende Betriebssysteme unterstützt: Microsoft Windows XP/Vista/2003.
- Die Sicherung der Appliance erfolgt über ein lokales Bandlaufwerk nach einem festgelegten Backup-Plan. Die Ausführung der Sicherung wird über das KINAMU Monitoring überwacht. Der Kunde ist lediglich für den Bandwechsel verantwortlich.
- Für die Nutzung der E-mail Kommunikation wird ein SMTP-fähiger Mail-Server (z.B. MS Exchange Server) vorausgesetzt.
- Für die Druckausgabe über das ERP System sind nur von SAP freigegebene Druckertypen zulässig.